Eine professionelle Firmenwebsite kann wenige Tausend oder deutlich mehr als zehntausend Euro kosten. Entscheidend sind nicht nur Seitenzahl und Design, sondern Strategie, Inhalte, Technik, Integrationen, Tests und die Frage, welche geschäftlichen Ziele die Website unterstützen soll.
Welche Faktoren bestimmen den Preis?
Der Umfang hat den größten Einfluss. Eine kompakte Landingpage unterscheidet sich grundlegend von einer Website mit vielen Leistungen, Referenzen, Wissensbereich, mehreren Sprachen und CRM-Anbindung. Auch vorhandene Texte, Bilder und Markenvorgaben verändern den Aufwand.
Ein individuelles UX/UI-Design benötigt mehr Planung als die Anpassung eines bewährten Systems. Buchungen, Zahlungen, Kundenbereiche, komplexe Formulare und externe Schnittstellen erhöhen Entwicklungs- und Testaufwand.
- Anzahl individueller Seiten und Layouts
- individuelles Design oder Anpassung eines Systems
- Texte, Fotos und Markenmaterialien
- Mehrsprachigkeit und Übersetzungsworkflow
- Formulare, CRM, Buchungen und API-Integrationen
- technisches SEO, Analytics, Performance und Tests
Typische Preisrahmen
Die Tabelle dient der Budgetplanung. Entscheidend ist, welche konkreten Ergebnisse, Nutzungsrechte und Support-Leistungen im Angebot enthalten sind.
| Design | Orientierungswert netto | Typischer Umfang |
|---|---|---|
| Landingpage oder kompakte Website | 1.500–4.000 € | Fokussierte Inhalte, Kontaktformular, mobile Umsetzung |
| WordPress-Firmenwebsite | 4.000–9.000 € | Mehrere Seiten, Design, Entwicklung, Analytics und Übergabe |
| Individuelle Service-Website | 8.000–18.000 € | Eigene Layouts, Content, Referenzen und Integrationen |
| Portal oder Plattform | ab 18.000 € | Individuelle Funktionen, Rollen, Schnittstellen und Tests |
Was sollte ein Angebot enthalten?
Ein gutes Angebot benennt Zuständigkeiten für Struktur, Texte, Design, mobile Darstellung, Migration und Qualitätssicherung. Eigentum an Domain, Hosting, Lizenzen, Quellmaterialien und Analytics-Konten sollte eindeutig geregelt sein.
Bei einem Relaunch ist ein Weiterleitungskonzept wichtig. Ohne saubere 301-Weiterleitungen können bestehende Rankings und wertvolle externe Links verloren gehen. Klären Sie außerdem Schulung, Gewährleistung und Betreuung nach dem Start.
- klarer Seiten- und Funktionsumfang
- Zeitplan und Freigabeschritte
- Anzahl der Korrekturrunden
- Verantwortung für Inhalte und Medien
- SEO-, Analytics- und Testleistungen
- Gewährleistung, Wartung und Weiterentwicklung
Laufende Kosten nach dem Start
Planen Sie Domain, leistungsfähiges Hosting, Backups, Sicherheitsüberwachung und Software-Updates ein. Je wichtiger die Website für Anfragen oder Umsatz ist, desto sinnvoller ist eine proaktive WordPress-Betreuung.
SEO und Content sind laufende Wachstumsaufgaben. Der technische Start schafft die Grundlage, doch Sichtbarkeit für umkämpfte Suchbegriffe entsteht durch gute Leistungsseiten, Referenzen und hilfreiche Fachinhalte.
So vergleichen Sie Angebote richtig
Vergleichen Sie Ergebnisse statt nur Seitenzahlen. Ein günstiges Angebot enthält möglicherweise keine Texte, mobile Detailarbeit, Bildoptimierung, Analytics, Lizenzen oder Migration. Ein höherer Preis ist nur sinnvoll, wenn Prozess und Leistung ein echtes Geschäftsproblem lösen.
Ein kurzes Briefinging mit Zielgruppe, Angebot, Funktionen, Integrationen, Designbeispielen und Termin schafft eine gemeinsame Grundlage. Prüfen Sie passende Referenzen und fragen Sie, wer das Design nach dem Verkaufsgespräch tatsächlich umsetzt.
Berücksichtigen Sie außerdem die langfristige Zusammenarbeit. Eine Website entwickelt sich mit neuen Leistungen, Kampagnen und Anforderungen weiter. Ein System, das nur der ursprüngliche Entwickler bearbeiten kann, kann später teuer werden. Dokumentierte Zugänge, ein verbreitetes CMS und nachvollziehbare technische Entscheidungen reduzieren Abhängigkeiten und erleichtern den Wechsel des Dienstleisters.
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